Leistungen
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Wir bieten Ihnen

  • 100 Pflegeplätze, vorrangig in Einzelzimmern
  • Wohnen in familärer Umgebung
  • Kompetente und liebevolle Pflege
  • Beratung und Hilfe
  • Vollstationäre Heimaufnahme als Vertragspartner aller Kassen
  • Kurzzeit- und Verhinderungspflege
  • Ein buntes Sozialprogramm
  • Jahreszeitliches Veranstaltungsprogramm
  • Alters- und behindertengerechte Zimmergestaltung
  • Haustierhaltung nach Absprache möglich
  • Hauseigene Küche mit regionalem Speiseangebot
  • Friseursalon im Hause
  • Probewohnen
  • Kurzfristige und flexible Heimaufnahme



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Fachgerechte Pflege, Betreuung und Versorgung

Aufnahme in unserer Einrichtung finden alle Senioren, die sich ein sicheres und angenehmes Leben im Alter wünschen und die Senioren, die aufgrund ihrer veränderten Lebenssituation nicht mehr in der Lage sind, in ihrem häuslichen Bereich zu verbleiben. Ausgeschlossen sind hierbei alle Krankheitsbilder, die aufgrund der Gesetzgebung Unterbringung in einer anderen Einrichtung bedürfen. Bewohner mit dementiellen Grunderkrankungen finden Aufnahme.

Seit 1993 haben wir uns in der Seniorenpension Berghof die fachgerechte Pflege, soziale Betreuung und Versorgung insbesondere älterer Menschen zur Aufgabe gemacht.

Unser Anliegen ist es, den pflegebedürftigen Menschen ein Zuhause zu bieten. Die Pflege, soziale Betreuung und Versorgung folgt dem Grundsatz, an die Bedürfnisse, Fähigkeiten und den biographischen Hintergrund des Bewohners anzuknüpfen.

Vor der Aufnahme führen wir Erstgespräche mit den Pflegebedürftigen und nach Möglichkeit mit deren Angehörigen, um eine individuelle Versorgung und Betreuung gewährleisten zu können. Besonders wichtig ist es uns, die Eingewöhnungsphase in ein neues und zunächst ungewohntes Zuhause für den alten Menschen zu erleichtern.



Pflegekonzept

Die Geschäftsleitung hat sich zur Einführung eines Qualitätsmanagementsystems verpflichtet. Um die Umsetzung dieses Systems zu gewährleisten, ist die Stelle einer Qualitätsbeauftragten besetzt worden, die in enger Zusammenarbeit mit der Geschäftsleitung und unter Beteiligung aller Mitarbeiter das Qualitätsmanagementsystem installiert und weiterentwickelt, um eine ständige Verbesserung unserer Leistungen zu bewirken.

Die Pflege wird unter ständiger Verantwortung einer leitenden Pflegefachkraft erbracht. Zu ihren Aufgaben gehören

  • Erstgespräche und Aufnahmegespräche
  • die fachliche Planung und Überwachung der pflegerischen, hauswirtschaftlichen Versorgung und sozialen Betreuung
  • die Besprechung von Bewohner-Bedürfnissen in regelmäßigen Dienstbesprechungen und Leitungssitzungen
  • Durchführung von Fallbesprechungen und Pflegevisiten zur Überwachung und Planung einer kontinuierlichen Versorgung und Betreuung
  • regelmäßige Angehörigen-Treffen

Grundlage unseres pflegerischen Handelns ist das Pflegemodell nach Monika Krohwinkel. In unserem Pflegeleitbild haben sich alle Mitarbeiter zu gemeinsamen Grundsätzen pflegerischen Handelns verpflichtet.

Nachdem in einem Erstgespräch und Aufnahmegespräch die pflegerelevanten Daten erhoben werden, wird die Pflege durch eine Pflegefachkraft orientiert an den  pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen unter Beteiligung des alten Menschen und ggf. seiner Angehörigen geplant und von den zuständigen Mitarbeiterinnen der Stationen durchgeführt, regelmäßig ausgewertet und überarbeitet.

Um ein größtmögliches Maß an Unabhängigkeit für die alten Menschen zu erhalten oder wiederzuerlangen, knüpft die Pflege, soziale Betreuung und Versorgung an die vorhandenen Fähigkeiten und Bedürfnisse des einzelnen Bewohners an. .Das Einbeziehen von Pflegestandards unterstützt die Pflegeplanung und Durchführung. Regelmäßige Pflegevisiten stellen sicher, dass eine fachgerechte, am Bedarf orientierte Pflege erbracht wird und der Pflegeprozess den veränderten Gegebenheiten angepasst wird.

Die Pflegedokumentation besteht aus:

  • Stammblatt, Pflegeanamnese und Biographiebogen
  • Pflegestatus, Tagesstrukturplan
  • Leistungsnachweise
  • Pflegebericht
  • Verlegungsbogen
  • Arztanordnungsbogen
  • Vitalzeichenkontrolle
  • Körpergewichtsprotokoll
  • Risikoerfassung: Braden-Skala, Mobilitätstest nach Tinetti, Gefährdungspotenzial, MNA

Des weiteren je nach Bedarf:

  • Medikamentenplan
  • Lagerungs-Bewegungsplan > Protokoll
  • Einfuhrplan > Nachweisprotokoll
  • Ernährungsplan > Nachweisprotokoll
  • Fixierungsprotokoll

Damit die Pflege koordiniert, Fragen und Probleme schnell bearbeitet werden können, ist es wichtig, dass wir regelmäßige Teambesprechungen und Leitungssitzungen durchführen.

Unser kompetentes Team besteht aus:

  • Altenpflegerinnen und Altenpfleger
  • Krankenschwestern und Krankenpfleger
  • Pflegehelferinnen und Pflegehelfer
  • Mitarbeitern der sozialen Betreuung
  • Verwaltungsangestellte
  • Auszubildende
  • Praktikanten
  • Mitarbeiter in der Beschäftigung und Betreuung

Bei der Auswahl unserer Mitarbeiter legen wir großen Wert auf deren fachliche sowie persönliche Eignung, Kundenorientierung, Teamgeist und Eigeninitiative. Alle Mitarbeiter verpflichten sich zu ständiger Fort- und Weiterbildung. Sie werden auf der Grundlage unseres Einarbeitungskonzeptes eingearbeitet.

Pflegehelferinnen arbeiten unter fachlicher Aufsicht und ständiger Erreichbarkeit einer Pflegefachkraft. Sie verfügen über die erforderliche Eignung, Kenntnisse und Fertigkeiten für die Pflege, soziale Betreuung und Versorgung der Bewohner.

Zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter wird der Fortbildungsbedarf ermittelt und geplant. Jährliche Beurteilungsgespräche zwischen Mitarbeitern und der Geschäftsführung geben Hinweise auf Entwicklungsmöglichkeiten und Perspektiven für die Zusammenarbeit. Die jeweiligen Aufgaben sind in Stellenbeschreibungen geregelt, die Verantwortlichkeiten in einem Organigramm.

Die Dienstplanung berücksichtigt eine kontinuierliche Pflege, soziale Betreuung und Versorgung der Bewohner durch Bildung von Wohnbereichen und kleinen Pflegeteams. Durch eine ausreichende Besetzung aller Schichten mit Pflegefachkräften wird eine kompetente und kontinuierliche Pflege und Versorgung gewährleistet.

Um die Zufriedenheit der Bewohner und Angehörigen sicherzustellen werden regelmäßige Pflegevisiten, Kundenbefragungen und Angehörigen-Treffen durchgeführt. Ein Beschwerdemanagement gibt den Bewohnern und Angehörigen zusätzlich die Sicherheit, dass ihre Anliegen ernst genommen und bearbeitet werden. Transparenz nach innen und außen ist uns ein Anliegen.

 



Pflegemodell nach Monika Krohwinkel

In unserem Hause wird das Modell der Fördernden Prozesspflege von Monika Krohwinkel angewandt.

Ein Modell ist eine einfache (meist graphische) Darstellung komplexer Sachverhalte.

Monika Krohwinkel ist Professorin für Pflege an der Ev. Fachhochschule in Darmstadt. Sie veröffentlichte erstmals 1984 ihr konzeptionelles Modell der Aktivitäten und existentiellen Erfahrungen des Lebens. Das Modell wurde in einer 1991 abgeschlossenen Studie erprobt und weiterentwickelt.

Auf der Grundlage der ATL von Nancy Roper entwickelte Monika Krohwinkel ein neues Pflegemodell, das sie um zwei Bereiche erweiterte. Ropers frühere Arbeiten bilden die Basis des Modells, in dem sie versucht, unterschiedliche Erkenntnisse aus ihren Studien der Humanistischen Psychologie, Phenomenologie und der Systemtheorie sowie der Krankenpflege miteinander zu verknüpfen. Dabei fand sie zunächst Eigenschaften heraus, die allen Menschen gemeinsam sind. Sie orientierte sich am beobachtbaren Verhalten des Menschen, durch das sich diese Eigenschaften ausdrücken.

Eine exakt ausgeführte Pflege muss ihrer Meinung nach auf beobachtbaren und messbaren Phänomenen beruhen und nicht auf Intuition oder glücklichen Umständen. Krohwinkels Pflegemodell hat als Grundlage eine ganzheitliche Sicht des Menschen und seiner Umgebung. Mensch und Umgebung gehören zusammen, beeinflussen und verstärken sich gegenseitig.

Das Strukturmodell der 13 AEDL ist ein Teilbereich des kompletten Modells der Fördernden Prozesspflege. So werden die Pflegeanamnese, die Fähigkeiten, Probleme, Hilfsmittel, die Ziele sowie der Pflegeplan und die abschließende Auswertung der Pflege entsprechend gegliedert und bearbeitet. Die AEDL-Bereiche sind nie getrennt voneinander zu begreifen. Sie stehen immer miteinander in einer gegenseitigen Wechselbeziehung und bedingen sich gegeneinander.

Entscheidend ist bei diesen Überlegungen, dass der alte Mensch als ganzheitlich zu begreifende Person mehr ist als die 13 AEDL. Er ist immer mehr als die Summe dieser Teile.

AEDL  1 - Kommunizieren

AEDL  2 - Sich bewegen

AEDL  3 - Vitale Funktionen des Lebens aufrechterhalten

AEDL  4 - Sich pflegen

AEDL  5 - Essen und trinken

AEDL  6 - Ausscheiden

AEDL  7 - Sich kleiden

AEDL  8 - Ruhen und schlafen

AEDL  9 - Sich beschäftigen

AEDL 10 - Sich als Mann oder Frau fühlen

AEDL 11 - Für eine sichere Umgebung sorgen

AEDL 12 - Soziale Bereiche des Lebens sichern

AEDL 13 - Mit existentiellen Erfahrung des Lebens umgehen

 



Pflegeprozess

Der Regelkreislauf des Pflegeprozesses basiert auf der Strukturierungsgrundlage für die bewohnerorientierte Dienstleistungserbringung und besteht aus den folgenden sechs Schritten:

  1. Informationssammlung
    Zusammentragen aller pflegerelevanten Aspekte aus der Vorgeschichte Bewohners (Persönliche Gewohnheiten, Wünsche, Bedürfnisse, Abneigungen, Biographie, ärztliche und pflegerische Informationen)
  2. Ressourcen und Probleme erkennen und erfassen
  3. Pflegezielefestlegen
    Erkennen und Benennung der pflegerischen Perspektiven
  4. Pflegemaßnahmen planen
    Wer? Wie? Was? Womit? Wann?
  5. Pflegemaßnahmendurchführen und dokumentieren
  6. Evaluation/Wirksamkeitskontrolle der Pflege
    Beurteilung und Dokumentation der Pflegeergebnisse.

Die Erkennung und Darlegung der individuellen Bedürfnisse, Probleme und vorhandenen Fähigkeiten jedes Bewohners erfolgen durch die Pflegeplanung systematisch nach der AEDL-Struktur. Die Formulierung der Pflegeziele wird individuell problem- und ressourcenorientiert vorgenommen. Die Umsetzung der Pflegeziele geschieht durch geeignete Pflegemaßnahmen. Das multiprofessionelle Team führt alle Pflege-, Therapie- und Betreuungsleistungen durch und dokumentiert sie zeitnah. Ob die umgesetzten Maßnahmen in ihrer Wirkung dem Pflegeziel entsprechen, wird in regelmäßigen Beurteilungen erhoben. Diese bilden die Basis für die Anpassung der Ziele und Maßnahmen, falls die individuellen Probleme neu definiert werden müssen.

 


Betreuungskonzept

„Sicherstellung einer bestmöglichen individuellen Pflege und Betreuung der Bewohner unter Einbeziehung seiner psychischen, physischen und sozialen Bedürfnisse, sowie Erhaltung und Förderung seiner vorhandenen Fähigkeiten.“

Die Beschäftigungsbetreuung ist ein Baustein der Pflege, in deren Mittelpunkt der/ die Bewohner/in steht.

Das Zusammenwirken verschiedener Professionen in gemeinsamer Verantwortung für den Pflegebedürftigen ist Voraussetzung für die individuelle Planung der Pflege und Betreuung und erfolgt gemeinsam mit dem/der Bewohner/in oder einer benannten Person des Vertrauens.

In der gemeinsamen Pflegeplanung wird u.a. festgelegt, in welchen Abständen zusammen mit dem/ der Bewohner/in oder der Vertrauensperson die Erreichung der Pflegeziele und die Zufriedenheit des/der Bewohners/in mit der Pflege und Betreuung erörtern werden.

In Zusammenarbeit mit allen Bereichen der Einrichtung ist es Ziel des Beschäftigungsdienstes, durch Beratung und Begleitung der Bewohner, sowie durch Anregung und Durchführung von Gruppenaktivitäten, Beziehungen innerhalb und außerhalb des Hauses zu fördern, die den Bewohnern verbliebene Ressourcen zu erschließen und sie bei der Durchführung eigener Aktivitäten zu unterstützen.

Die Handlungskompetenz und Eigenverantwortung der Bewohner sind Grundlage der Pflege-und Betreuungsplanung.

Zu den zu erbringenden Leistungen gehören psychosoziale Hilfen und sozialpflegerische Betreuung.

Die Mitarbeiter der Beschäftigungsbetreuung nutzen die Kenntnis der Biographie der Bewohner um Verbindungen und Anknüpfungspunkte zwischen dem bisherigen Leben und dem gegenwärtigen Leben in der Einrichtung herzustellen.

Die Konzeption der Betreuungsangebote basiert somit auf soziobiographisch erhobenen Kenntnissen der Neigungen und Wünsche der Bewohner.

Es ist uns wichtig, bezugnehmend auf den milieutherapeutischen Ansatz, den Lebensort und die individuelle Pflege und Betreuung der Bewohner so zu gestalten, dass es ihnen gelingt, sich mit ihrer Situation auseinander zusetzen, sie zu verarbeiten und anzunehmen.

Da die Lebensqualität der Bewohner in der Regel an ihre Bedürfnissen, Fähigkeiten und ihre Fertigkeiten gekoppelt ist, ist es ein wichtiger Teil der Arbeit, diese Fähigkeiten zu bewahren, um eventuellen sozialen Rückzugstendenzen entgegenzuwirken. Ziel ist, dass sich die Bewohner angenommen und geborgen fühlen.

Auf den Einzelnen eingehend hat die Wertschätzung der Individualität einen besonderen Stellenwert in unserer Arbeit. Eines unserer Handlungsprinzipien lautet:

„Hilfe als Angebot, nicht Zwang, unsere Bewohnerinnen bestimmen selbst.“

Zielsetzungen allgemein

  • Erfüllung der im Heimvertrag festgeschriebenen Leistungen für Pflege und Betreuung
  • Erhöhung der Versorgungsqualität
  • Humanisierung und Öffnung unserer Altenhilfeeinrichtung
  • Verbesserung der Lebensqualität
  • Ganzheitliche Bewohner orientierte Altenhilfe unter Berücksichtigung der individuellen Pflege- und Betreuungsplanung

Zielsetzungen im speziellen

  • Mitwirkung an einer Bewohner orientierten ganzheitlichen Pflegeplanung
  • Unterstützung der Individualität des Einzelnen
  • Kontaktfähigkeit in der Gemeinschaft und Gesellschaft fördern
  • Selbständigkeit an der Weiterentwicklung der Bewohner orientierten Qualitätsmaßnahmen
  • Unterstützung der Mitarbeiterinnen anderer Bereiche

Leistungskatalog

Als Angebote im Rahmen des Pflege- und Betreuungskonzeptes bieten wir gruppentherapeutische Maßnahmen zur Förderung und Erhaltung von kognitiven, motorischen, kreativen und sozialen Fähigkeiten an.

  • Gesellschaftsspiele
  • kreatives Gestalten
  • Gedächtnistraining, Orientierungs- und Sinnesübungen
  • Gymnastik
  • Spaziergänge
  • hauswirtschaftliche Angebote, z.B. Kochen, Backen
  • Gesprächskreise, Lesestunde

Einzeltherapeutische Maßnahmen

  • Beratung und Betreuung während der Einzugsphase
  • Unterstützung und Förderung privater Kontakte zu Angehörigen, Freunde etc.
  • Einkäufe persönlicher Bedarfsgegenstände mit und für Bewohner, die über ein hausinternes Taschengeldkonto verfügen.

Kulturelle Angebote

  • Ausflüge
  • kulturelle Angebote/ monatliche Veranstaltungen: Musiknachmittag, Gottesdienst etc.
  • jahreszeitliche Feste

die oben angeführten Leistungen sind u.a. Inhalt, als auch Angebot eines strukturierten Tagesablaufs.

Wir Mitarbeiter/innen haben uns zur Aufgabe und Verpflichtung gemacht, soziales Leben in unserem Haus zu fördern und zu unterstützen, soziale Kontakte herzustellen, um Einsamkeit und Isolation entgegenzutreten.

Alle Bewohner/innen, deren Angehörigen, Freunde und Bekannte sind eingeladen, an der Gestaltung des Alltags und des gemeinsamen Lebens in der Einrichtung mitzuwirken und ein positives Milieu entstehen zu lassen.

 

Unsere Therapeutischen Grundsätze:

Aktivieren vor Ruhigstellen

Insgesamt sind aktivierende Maßnahmen einer „Ruhigstellung“ durchweg vorzuziehen. Letztere entlasten oft weniger den Betroffenen als seine Umwelt. Eine Ruhigstellung kann nur in den seltensten Fällen Bestandteil des Behandlungsplans von dementen Bewohnern sein. Meist ist das Gegenteil – eine sinnvolle Aktivierung - angezeigt. Es gilt das in der gesamten Geriatrie gültige Prinzip „Fördern durch Fordern“, wobei sowohl körperliche als auch geistige Tätigkeiten in das Therapiekonzept einbezogen werden sollten. Das Fordern darf jedoch nicht in eine Überforderung münden und muss dem jeweiligen Demenzstadium angepasst sein.

Die Behandlung des Bewohners mit Hirnleistungsstörungen kann nur innerhalb eines sinnvollen Gesamtkonzeptes erfolgen: Das therapeutische Ziel ist die Aktivierung des Bewohners, die Verbesserung seiner kognitiven Leistungsfähigkeit und die Kompensation seiner gestörten sozialen Integration. Auf keinen Fall dürfen die verbliebenen „Restfähigkeiten“ des Demenzkranken unterschätzt werden: Er verliert zwar sein Gedächtnis und sein Denkvermögen, jedoch nicht seine Emotionen. Die Therapie darf den Dementen nicht zu einer „Versuchsperson“ degradieren, d. h. die Therapeuten dürfen keine Macht über den Patienten ausüben.

Die therapeutischen Grundsätze müssen in die Alltagsaktivitäten des Kranken einbezogen werden. Die Würde des dementen Bewohners ist bis zum letzten Augenblick zu achten und ihn menschlich zu fördern sollte selbstverständlich sein.

Voraussetzung für die Verbesserung der Lebensqualität des Demenzkranken ist die sinnvolle Gestaltung seiner Umgebung. Störungen von Gedächtnis,  Wahrnehmung und Kommunikation bewirken, dass der Demente seine Umwelt als unberechenbar, mitunter sogar als Furcht einflößend erlebt. Er kann die ihm verbliebenen Fähigkeiten nur dann entfalten, wenn ihm ein Gefühl der Sicherheit vermittelt wird. Dafür sind Einfachheit und Konstanz erforderlich: Eine unveränderte, schlicht gestaltete räumliche Umgebung, ein strukturierter Tagesablauf und eine stressarme Atmosphäre helfen dem Bewohner, sich besser zu Recht zu finden.

In jedem Fall ist neben der körperlichen auch die „psychische Pflege“ des Bewohners in das Therapiekonzept zu integrieren. Ihr Ziel ist es, eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich der Kranke nicht als aufgegeben erlebt.

Wir wenden individuell auf den Bewohner und seiner Erkrankung ausgerichtet nachfolgende Therapieformen an:

  • Konzentrationstraining
  • Psychosoziales Training
  • Wortfindungstraining
  • Arbeitstherapie
  • Gedächtnis- und Merkfähigkeitstraining
  • Bewegungstherapie
  • Realitätsorientierungstraining (ROT)
  • Toilettentraining bei Harninkontinenz
  • Wahrnehmungstraining
  • Erinnerungsarbeit
  • Koordinationstraining
  • Validation
  • Erlebnistraining
     
Berghof Friseur

Rita Michaelis und ihr Team bieten nicht nur unseren Senioren den Friseurservice sondern auch der Öffentlichkeit.

Öffnungszeiten:
Montag-Freitag 8:00 - 18:00 Uhr, Samstags nach Vereinbarung